Die amerikanische Psychotherapeutin Pauline Boss hat sich bereits vor vielen Jahren mit dem Begriff des "uneindeutigen Verlusts" beschäftigt. Darunter versteht sie Abschiedssituationen, in denen ein Mensch gleichzeitig sowohl da als auch nicht da ist. Beispiele hierfür sind Menschen, die verschollen sind ohne dass ihr Tod bestätigt ist, Kontaktabbrüche in Familien aber auch Krankheiten, die den betroffenen Menschen so verändern, dass er/sie ganz anders ist als früher.

Zu letzterem zählt die Demenz. Ein Mensch verändert sich grundlegend und bleibt doch irgendwie "der Alte". 

 

Wenn wir diese Gedanken ernst nehmen, dann haben sie Auswirkungen auf unser Verständnis von Menschen mit Demenz und die Gesprächsführung insbesondere mit Angehörigen. 

 

Die systemische Haltung und Gesprächsführung lässt Raum für Erfahrungen von "sowohl - als auch". Gleiches gilt für Marte Meo. Ich verbinde deshalb gerne diese beiden Zugänge mit dem Konzept des uneindeutigen Verlusts und biete hierzu Workshops an. Diese richten sich besonders an Menschen in beratenden Berufen, die in ihrer Beratung dieser den nötigen Raum geben möchten. 

 

 Ich biete folgende Formate an:

  • Vorträge
  • ein- bis zweitägige Workshops